Griechenland - eine Rundreise I
Hinzu kommen die faszinierenden geschichtlichen Stätten, die jeder im Leben einmal gesehen haben sollte. Schließlich nennt man Griechenland nicht umsonst die Wiege der Menschheit. Das Land ist relativ sicher, somit spricht nichts gegen eine Rundreise mit dem eigenen Auto. Die folgende Beschreibung einer Griechenlandtour führt zu interessanten Plätzen und zeigt ein neues Gesicht des beliebten Urlaubslandes.
Anreise mit der Autofähre
Von Igoumenitsa nach Meteora
Die Stadt Igoumenitsa selbst ist kaum einen Aufenthalt wert. Allerdings eignet sie sich gut als Ausgangspunkt für eine Rundreise. Fährt man weiter östlich ins Landesinnere erreicht man die kleine Stadt Meteora. Diese verfügt über eine einmalige Attraktion, die Klöster hoch oben auf den Felsen. Von den insgesamt 24 Klöstern sind heute nur noch sechs bewohnt und können auch besichtigt werden. Sie zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Die Halbinsel Peloponnes
Weiter geht es Richtung Süden über die Rio-Andirrio-Brücke auf die Halbinsel Peloponnes. Hier liegen einige der bekanntesten antiken Stätten Griechenlands. Olympia ist der Geburtsort der Olympischen Spiele, hier wurden bereits in der Antike sportliche Wettkämpfe ausgeführt. Zahlreiche Überbleibsel aus Stein erinnern an die besondere Vergangenheit dieses Ortes. Im Museum kann man weitere interessante Fundstücke begutachten.
Nafplio ist eine idyllische Hafenstadt am Argolischen Golf und besitzt italienisches Flair. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Palamidi-Festung, hoch über der Stadt. Von hier aus kann man den wunderschönen Ausblick über das Meer und die Stadt genießen. Nicht weit entfernt von Nafplio liegt Mykene, das der Sage nach von Perseus gegründet wurde. In der Antike zählte sie zu den bedeutendsten Städten Griechenlands und gibt heute noch gute Auskunft über diese lang vergangene Zeit. Das bekannte Löwentor markiert den Eingang zur Stadt, ringsum finden sich mehrere Grabstätten.
Epidauros liegt ebenfalls in der griechischen Region Argolis, unweit von Nafplio. Diese antike Kultstätte war dem Heilgott Asklepios gewidmet und war für die alten Griechen so etwas, wie unsere heutigen Kurorte, nur mit religiösem Hintergrund. Die Menschen besuchten die Heilstätte für mehrere Tage und unterzogen sich verschiedenen Therapien. In Epidauros befindet sich auch eines der am besten erhaltendsten Theater Griechenlands, das über eine erstaunlich gute Akustik verfügt.
Weiter geht es auf der Rundreise in Teil II…
Autor: Claudia Wrumnig | 10.05.2009 18:04


© Rechte vorbehalten. Texte oder Textausschnitte dürfen ohne schriftliche Zustimmung des Seitenbetreibers in keiner Form und in keinem Medium reproduziert werden! Bei Verstoß fordern wir gerichtlich Schadenersatz.