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Reisekolumne von Claudia Wrumnig - Bildquelle: fotolia.de Fernreisen
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Städtereisen in Europa - Rundreisen - Aktivurlaub

Griechenland - eine Rundreise I

Griechenland hat viele Gesichter. Diese Rundreise führt zu den schönsten Plätzen des Landes, die mit Kultur und Schönheit glänzen.
vassiliki_tintenfisch / Zum Vergrößern auf das Bild klickenBei Griechenland denken die meisten an Sonne, Strand um Meer. Tatsächlich besitzt das Land eine Reihe traumhaft schöner Inseln und Städte am Meer. Aber auch das weniger bekannte Landesinnere von Griechenland besticht mit einer wunderschönen Landschaft, die erstaunlich vielfältig und artenreich ist.

Hinzu kommen die faszinierenden geschichtlichen Stätten, die jeder im Leben einmal gesehen haben sollte. Schließlich nennt man Griechenland nicht umsonst die Wiege der Menschheit. Das Land ist relativ sicher, somit spricht nichts gegen eine Rundreise mit dem eigenen Auto. Die folgende Beschreibung einer Griechenlandtour führt zu interessanten Plätzen und zeigt ein neues Gesicht des beliebten Urlaubslandes.

Anreise mit der Autofähre



fahre / Zum Vergrößern auf das Bild klickenWer sich von Mitteleuropa mit dem eigenen Auto nach Griechenland aufmachen will, wählt am besten eine Fährverbindung. Von Venedig aus verkehren regelmäßig Schiffe, die das griechische Festland anfahren. Je nach Dicke des Geldbeutels bieten die Fähren Schlafplätze in Kabinen, in Schlafräumen oder nach freier Platzwahl auf dem Deck. Die Überfahrt dauert etwa einen Tag, wobei vor allem der letzte Streckenabschnitt im Ionischen Meer ein besonderes, visuelles Erlebnis ist. Die zwei großen Anlegehäfen sind Igoumenitsa im Norden und Patras auf der Peloponnes.

Von Igoumenitsa nach Meteora



Die Stadt Igoumenitsa selbst ist kaum einen Aufenthalt wert. Allerdings eignet sie sich gut als Ausgangspunkt für eine Rundreise. Fährt man weiter östlich ins Landesinnere erreicht man die kleine Stadt Meteora. Diese verfügt über eine einmalige Attraktion, die Klöster hoch oben auf den Felsen. Von den insgesamt 24 Klöstern sind heute nur noch sechs bewohnt und können auch besichtigt werden. Sie zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO.

meteora_felsenkloster / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   olympia_saulen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   olympia_stadion / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   olympia_statuen / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Die Halbinsel Peloponnes



Weiter geht es Richtung Süden über die Rio-Andirrio-Brücke auf die Halbinsel Peloponnes. Hier liegen einige der bekanntesten antiken Stätten Griechenlands. Olympia ist der Geburtsort der Olympischen Spiele, hier wurden bereits in der Antike sportliche Wettkämpfe ausgeführt. Zahlreiche Überbleibsel aus Stein erinnern an die besondere Vergangenheit dieses Ortes. Im Museum kann man weitere interessante Fundstücke begutachten.

nafplio_festung / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   mykene / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   mykene_grabstatte / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   epidauros_theater / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Nafplio ist eine idyllische Hafenstadt am Argolischen Golf und besitzt italienisches Flair. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Palamidi-Festung, hoch über der Stadt. Von hier aus kann man den wunderschönen Ausblick über das Meer und die Stadt genießen. Nicht weit entfernt von Nafplio liegt Mykene, das der Sage nach von Perseus gegründet wurde. In der Antike zählte sie zu den bedeutendsten Städten Griechenlands und gibt heute noch gute Auskunft über diese lang vergangene Zeit. Das bekannte Löwentor markiert den Eingang zur Stadt, ringsum finden sich mehrere Grabstätten.

nafplio_meer / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   nafplio / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   meteora_landschaft / Zum Vergrößern auf das Bild klicken   mykene_lowentor / Zum Vergrößern auf das Bild klicken

Epidauros liegt ebenfalls in der griechischen Region Argolis, unweit von Nafplio. Diese antike Kultstätte war dem Heilgott Asklepios gewidmet und war für die alten Griechen so etwas, wie unsere heutigen Kurorte,  nur mit religiösem Hintergrund. Die Menschen besuchten die Heilstätte für mehrere Tage und unterzogen sich verschiedenen Therapien. In Epidauros befindet sich auch eines der am besten erhaltendsten Theater Griechenlands, das über eine erstaunlich gute Akustik verfügt.

Weiter geht es auf der Rundreise in Teil II…

Autor: Claudia Wrumnig | 10.05.2009 18:04